USA 2008 Rundreise

USA 2008 Rundreise

Im Laufe dieser Rundreise haben wir folgende Bundesstaaten bereist: Kalifornien, Nevada, Utah, Wyoming, Idaho und Oregon

Sissi hatte als Motorrad-Anfänger erst eine Saison mit ihrer Honda CBF 600 absolviert. Da sie sich aber eine mindestens 150 kg schwerere Harley Davidson Road King ausgeliehen hat, war vor dem Wegfahren vom Verleiher ein wenig Respekt oder Angst vorhanden. Ich habe sie jedoch beruhigt, indem ich ihr sagte, 2006 habe ich auf dem Gelände des Verleihers einige Runden gedreht bevor ich auf die Öffentlichkeit losgelassen wurde. So war es 2006! So war es aber diesmal nicht!

Der Verleiher EagleRider in San Francisco liegt direkt an der mehrspurigen Straße und keine 100 Meter von der Autobahnauffahrt entfernt. Und es gibt auch kein Firmengelände zum Üben. Daher war sie natürlich etwas angespannt. Sicherheitshalber hat sich ein deutscher Tourist gleich mal beim Wegfahren vom EagleRider mit seiner BMW niedergelegt, hat das Motorrad zurückgegeben und ist verschwunden. Aber bei Sissi ging es natürlich gut!

Tag 01 / San Francisco – Winnemucca  626 km

Auf unserer ersten Etappe ging es vom Meeresniveau stetig bergauf und wir überquerten den Donner Pass in der Sierra Nevada mit einer Höhe von 2.197 m. Gut, dass wir komfortable Motorräder hatten, so spürten wir die vielen Kilometer nicht. Dafür hat sich Walter bei seinem Ford Mustang gleich einmal einen Platten gefahren. Ein Ford Mustang mit einem schmalen Reservereifen schaut schon lächerlich aus. Aber wenigstens hat er es damit bis Winnemucca geschafft. Übernachtet haben wir im Super 8 Winnemucca.

Tag 02 / Winnemucca – Logan  860 km

Nachdem Walter seinem Mustang wieder neue Schuhe verpasst hat – schön, dass er gleich am frühen Morgen einen Termin beim Reifenhändler bekommen hat und auch der richtige Reifen lagernd war – ging es auf der Interstate 80 über so manchen Pass (Battle Mountain 1574 m, Emigrant Pass 1840 m, Rocky Point 2122 m) Richtung Salt Lake City.

Im Ort West Wendover überquerten wir die Grenze zwischen Nevada und Utah. Und sofort beginnt eine 73 km lange Gerade durch die Great Salt Lake Desert (Große Salzwüste). In den USA kennt man ja lange gerade Straßen, aber die durch die Salzwüste ist schon etwas Besonderes. Bei einem Stop mitten auf der Geraden konnten wir sogar eine Fata Morgana sehen und fotografieren. Eigentlich ist die Große Salzwüste der ausgetrocknete, prähistorischen See Lake Bonneville. Der Boden der Wüste ist infolge des hohen Salzgehaltes weiß gefärbt. Nördlich des Highways liegt der Bonneville Salt Flats State Park mit dem Bonneville-Speedway-Gelände, das aufgrund seiner Ebenheit und Größe oft für Weltrekordversuche und Geschwindigkeitsrekorde von Fahrzeugen genutzt wird.

In Salt Lake City angelangt haben wir trotz 32°C im Schatten den Temple Square besichtigt. Er ist das kulturelle und spirituelle Zentrum der Mormonen. Der Salt Lake Tempel symbolisiert das Herzstück der gesamtem Anlage. Wie bei allen Tempeln dieser Kirche ist der Zutritt nur Kirchenmitgliedern mit gültigem Empfehlungsschreiben des eigenen Bischofs gestattet. Zu dieser christlichen Glaubensgemeinschaft kann man stehen wie man will, der Temple Square hinterließ mit seinen vielen Prunk- und Protzbauten für uns eher einen depremierenden Eindruck.

Dann ging es über Logan weiter Richtung Bear Lake, unserem Tagesziel. Ab Logan führt der Hwy 89 durch den Uinta-Wasatch-Cache National Forest in den Beaver Mountains. Eine wirklich schöne Bergstrecke mit vielen Kurven. Logan auf ca. 1400 m, der Pass auf ca. 2400 m und der Bear Lake auf ca. 1800m. Also richtig für Motorradfahrer! Bei einem kurzen Stop am Bear Lake Overlook – hier hat man einen herrlichen Ausblick auf den See – hat uns Werner von seinem letzten Erlebnis mit dem Bear Lake erzählt. Er meinte, letztes Mal waren sie so spät zum See gekommen, dass sie kein Abendessen mehr bekommen haben. Nach einem kurzen Blick auf seine Uhr meinte er: „Heute ist es noch später!“

Und so war es dann auch. Da wir zu spät (9 Uhr abends !!!) dort angekommen sind, haben wir keine Übernachtungsmöglichkeit mehr gefunden. Also 64 km zurück nach Logan. Jedoch gab es kleine Schwierigkeiten: tiefste Nacht mit enormen Wildwechsel und eisige Kälte. War es in Salt Lake City noch wohlig warm, hatte es nur mehr 6°C. In Logan angekommen, war es auch nicht unbedingt einfach ein Quartier oder ein Abendessen zu bekommen. Walter und Stefan, die vorausgefahren sind, haben nach mehreren Versuchen das Comfort Inn Logan gefunden. Die Rettung bezüglich dem Abendessen war ein Mc Donalds-Restaurant. D.h. Walter und Stefan konnten noch im Restaurant essen, um 23 Uhr wurden sie jedoch ersucht das Lokal wegen der Sperrstunde zu verlassen. Uns haben sie noch Burger und Pommes mitgenommen, die wir dann, müde von der Fahrt, im Motel verschlungen haben. Die wohl anstrengendste Tagesetappe auf der ganzen Tour.

Tag 03 / Logan – West Yellowstone  537 km

Und jetzt ab zum Yellowstone Nationalpark. Doch auch an diesem Tag sollte nicht alles glatt laufen. Nachdem wir nochmals die schöne Motorradstrecke zum Bear Lake hinter uns gebracht haben, entging Stefan auf dem Weg zum Salt River Pass nur knapp einer Katastrophe. Einen Platten bei etwa 80 mph (oder waren es km/h) ließ Stefans Herz deutlich höher schlagen. Damit begann für Stefan und Walter die Odyssee. Wo gibt es in der Wildnis einen neuen Vorderreifen? Aber auf die Gastfreundschaft der Ami´s ist Verlass! Sie fanden einen überaus hilfsbereiten Mechaniker. Aber damit war die geplante Tagestour nicht mehr machbar.

Nachdem wir uns getrennt haben, fuhren Werner, Sissi und ich wie geplant weiter Richtung West Yellowstone. Im ehemaligen Cowboy-Ort Jackson, heute Durchgangsstation für viele Touristen, die nahegelegene Sehenswürdigkeiten wie den Grand Teton Nationalpark, den Yellowstone Nationalpark und das National Elk Refuge besuchen wollen, machten wir kurz halt. Wir mussten uns unbedingt die berühmten Elch-Geweih-Bögen-Eingänge zum Jackson Town Square anschauen.

Dann durchquerten wir den Grand Teton National Park und fuhren entlang des Jackson Lake nach West Yellowstone. Das mussten wir, schließlich waren im Holiday Inn West Yellowstone unsere Hotelzimmer reserviert (übrigens die einzigen vorreservierten Zimmer auf der ganzen Tour!).Auf dieser Strecke haben wir auch schon den Yellowstone National Park durchquert. Aufgrund der einbrechenden Dunkelheit konnten wir jedoch von der Umgebung nichts sehen. Dafür haben wir ja den gesamten nächsten Tag reserviert.

Stefan und Walter haben es an diesem Tag nach dem Reifenwechsel mit letzter Kraft bis Jackson geschafft. Geplanter Treffpunkt: nächster Tag 12 Uhr beim Old Faithful im Yellowstone Nationalpark.

Tag 04 / Yellowstone National Park

Der ganze Tag war dem Yellowstone National Park gewidmet. Klar haben wir den wohl berühmtesten Geysir namens Old Faithful bewundert. Es gibt jedoch noch viel mehr Schönes und Atemberaubendes zu besichtigen. Hier ein kleiner Auszug: West Thumb Geyser Basin, Lower Geyser Basin, Norris Geyser Basin, Yellowstone Lake, Mammoth Hot Springs, Hayden Valley, Black Sand Basin, Sapphire Pool, Excelsior Geyser Crater, Turquoise Pool, Fountain Paints Pots  und und und…. WAHNSINN diese vielen Farben! Das Anschauen unserer Fotos lohnt sich!

Was natürlich auch nicht fehlen durfte: die Bisons. Nicht nur, dass wir sie gesehen haben, nein, wir haben sogar die Strasse mit ihnen geteilt. Naja! Geteilt ist ein wenig übertrieben. Eine Bison-Mama hat mit ihrem Kleinen die Strasse überquert und wir durften dabei ganz nahe sein. Und da hat man gemerkt, dass die Tiere wissen, dass sie hier zuhause sind und nicht wir. Angesichts ihrer gewaltigen Statur gibt man ihnen gerne die Vorfahrt.

Tag 05 / West Yellowstone – Boise  640 km

Nicht nur die ersten Siedler haben den Oregon Trail über die Rocky Mountains benutzt, nein auch wir fuhren im ersten Teil unserer Tagesetappe, die uns letztendlich bis nach Boise bringen sollte, entlang des landschaftlich sehr schönen Oregon Trails. Und der Weg war lange nicht mehr so gefährlich wie in seinen ersten Tagen. Jetzt war er einfach nur schön zu befahren. Wir benützten den Hwy 20 immer dem Fluß Henry’s Fork entlang bis nach Idaho Falls, wo der Fluß in den Snake River mündet und wir auf die Interstate 15 trafen. Ab hier änderte sich die hübsche, abwechslungsreiche Landschaft in unendliche Weiten von Kartoffelfeldern.

Wie erwähnt folgte der eher nicht so interessante Teil der Tagesetappe: vorbei an Kartoffelfeldern, Kartoffelfeldern, Kartoffelfeldern, …. (Idaho ist nicht umsonst berühmt für seine Idaho Potatos) in die Hauptstadt von Idaho. Boise stammt aus dem Französischen (boisé – „bewaldet“), entsprechend bezeichnen die Einwohner ihre Stadt auch als die „Stadt der Bäume“. Im Residence Inn By Marriott Boise Downtown haben wir eine traumhaft schöne Übernachtungsmöglichkeit gefunden. Nicht minder traumhaft war das Abendessen bei Papa Joe’s gleich um die Ecke.

Tag 06 / Boise – Bend  646 km

Von Boise fuhren wir die Interstate 84 in nordwestlicher Richtung (den Bergen entgegen) bis Baker City. Hier ging es dann auf dem, endlich wieder kurvigerem, Hwy 7 westwärts durch die Berge. Vorbei am Phillips Lake (auf 1275 m Höhe) erreichten wir nach gut 80 km schöner Motorradstrecke das Austin House, wo wir ein Päuschen einlegten, ehe es wieder die Berge runter ging.

Im Tal angelangt folgten wir ca. 100 km dem Hwy 26 bis wir die Abzweigung in das John Day Fossil Beds National Monuments erreichten. Hier fuhren wir den John Day Hwy ein Stück hinein und besichtigten die Sheep Rock Unit, eine von drei nicht zusammenhängender Units des John Day Fossil Beds National Monument. Kurvige 30 km in die Schlucht des John Day Rivers, der sogenannten Picture Gorge, vorbei am Sheep Rock und Cathedral Rock und nochmal die ganze schöne Strecke zurück.

Nur wenige Kilometer von der Abzweigung zur Sheep Rock Unit entfernt liegt der Mascall Formation Overlook. Hier gab es einen kleinen Vorgeschmack auf die eigentümliche Tuffstein-Landschaft. Außerdem hörten wir eine Klapperschlange in den Büschen. Anschließend durchquerten wir noch den Ochoco National Forest und suchten uns in Bend ein Quartier. Die Wahl fiel auf das Rainbow Motel. Ganz in der Nähe haben wir im Pine Tavern ein ausgezeichnetes Lokal für das Abendessen gefunden.

Tag 07 / Bend – Eureka  699 km

Diese Etappe führte uns auf ihren knapp 700 km von den Bergen Oregons an die Küste Kaliforniens und hatte wieder einige Höhepunkte auf Lager. Als erstes fuhren wir Richtung Crater Lake. Ursprünglich wollten wir, da wir aus nördlicher Richtung kamen, den direkten Weg auf dem Crater Lake Hwy North befahren. Auf jeder Straßenkarte steht, dass der Highway im Winter gesperrt ist, dass er aber im Juni wegen Schnee noch immer gesperrt ist, konnten wir nicht annehmen. Also mussten wir großräumig den Crater Lake umrunden und von Süden anfahren.

Nachdem wir uns nun ordentlich ausgefroren haben, fuhren wir in südwestlicher Richtung weiter der Küste und hoffentlich angenehmeren Temperaturen entgegen. Am nördlichsten Zipfel von Kalifornien erreichten wir bei der Kleinstadt Crescent City die Küste des Pazifischen Ozeans. Ab hier folgten wir dem Highway Nr. 101 immer der Küste entlang. Nur einmal verlässt der Hwy 101 die Küste, nämlich um den Redwoods State Park zu durchqueren.

Die letzten Kilometer folgten wir wieder der Küstenlinie bis nach Eureka. Im Quality Inn fanden wir ein ordentliches Motel zum Übernachten. Nicht weit davon entfernt, und damit leicht zu Fuß zu erreichen, haben wir in der Lost Coast Brewery gut zu Abend gegessen. Von der überaus vielfältigen Bierauswahl gar nicht zu sprechen. Der Wahlspruch der Brauerei heißt nicht umsonst:

WE MAKE GREAT BEER!

Tag 08 / Eureka – Redding  434 km

An diesem Tag wurden unsere Motorräder so richtig gefordert. Oder wir! Schon lange haben wir nicht so viele Kurven gesehen. Wir erkundeten die Lost Coast, fuhren ein Stück auf der Avenue of the Giants durch den Humboldt Redwoods State Park und kamen nach unendlich vielen Kurven durch die Whiskeytown-Shasta-Trinity National Recreation Area in Redding an. Grundsätzlich lassen wir auf unseren Reisen immer zwei GPS-Logger mitschreiben, diesmal haben aber beide zur gleichen Zeit eine Pause eingelegt. Wahrscheinlich wurde im Wald der Riesenbäume kein GPS-Signal empfangen. Anders kann ich es mir nicht vorstellen.

Die Lost Coast war eine der schönsten Gegenden die wir auf unseren tausenden zurückgelegten Kilometern kennenlernen durften. Vom Tourismus nicht erschlossen, zeigt sie eindrucksvoll einen Streifen Natur wie es seinesgleichen sucht. Um diese Küste haben schon die Straßenbauer des Wilden Westens einen großen Bogen gemacht – sie war ihnen zu steil und zerklüftet. Verlorenes Land. Sie gilt daher als die am wenigsten besiedelte Gegend und als der am schwierigsten erreichbare Teil der kalifornischen Küste. Wir haben sie aber locker erreicht. Auch wenn uns manchmal freilaufende Schafe den Weg versperrt haben.

Danach fuhren wir wieder ins Landesinnere zurück und durch den Humboldt Redwoods State Park. Hier trat das schon erwähnte Phänomen mit den GPS Loggern auf. Im Humboldt Redwoods State Park ist die Dichte an besonders großen Bäumen am höchsten. Nirgend woanders findet man mehr über 100 Meter hohe Bäume wie hier. Nachdem wir die Giganten hinter uns gelassen haben, fuhren wir auf dem Hwy 101 weiter Richtung Norden, ehe wir nach 115 km auf den Hwy 36 Richtung Redding abzweigten.

Dabei durchquerten wir die Whiskeytown-Shasta-Trinity National Recreation Area (der Park ist ideal für einen Wanderurlaub, gibt es doch ca. 70! Meilen Wanderwege). Nach insgesamt 434 km, sicher zwei Drittel davon für amerikanische Verhältnisse traumhafte Motorradstrecken, sind wir in Redding angekommen und fanden im Americana Lodge Redding eine geeignete Unterkunft. Zum Abendessen im mittlerweile dauerhaft geschlossenen Old School Restaurant hatten wir nur einen Block weit zu gehen.

Tag 09 / Redding – Nevada City  479 km

Am Morgen des vorletzten Tages unserer Rundreise besuchten wir den Lassen Volcanic National Park. Ab dem Manzanita Lake schlängelt sich die Straße 45 km durch die Berge bzw. zwischen den Vulkanen hindurch. Immer wieder sieht man am Strassenrand wie der Boden noch vulkanisch tätig ist. Leider konnten wir die schöne Motorradstrecke nicht wirklich so genießen wie wir wollten. Eine sehr große Baustelle hat uns gestoppt. Zuerst mussten wir lange auf den Gegenverkehr warten und dann durften wir nur ganz langsam hinter einem Begleifahrzeug fahren. Aber die Gegend konnten wir dadurch mehr bewundern.

Auf der Weiterfahrt Richtung Downieville bzw. in weiterer Folge Nevada City, wollten wir den Lake Almanor umrunden. Wie auch immer, wir haben es nicht geschaft. Durch Baustellen gab es Umleitungen. Und so kam es, dass wir nicht rundherum fahren konnten, sondern umgeleitet wurden. Daher haben wir eine Baustelle zweimal durchfahren. Fast haben uns die Bauarbeiter schon gegrüßt. Peinlich! Gegen Mittag haben wir das friedliche, kleine Örtchen Downieville erreicht. Downieville war die einzige Goldgräbersiedlung, in der jemals eine Frau erhängt wurde. Ein „feuriges, mexikanisches Tanzmädchen“ namens Juanita hatte in Notwehr einen Goldgräber erstochen und wurde darufhin zum Tode verurteilt.

Von hier war es nicht mehr weit zur nächsten Goldgräberstadt, Nevada City. Klingt nach zeimlich was – ist es aber nicht. Ein kleines aber feines Örtchen. Wir haben nach etwas längerer Suche (eigentlich hat nur Werner gesucht und wir haben gewartet) in den Piety Hill Cottages, einer aus verschiedensten Häusern bestehenden Anlage, eine besonders stimmungsvolle Unterkunft gefunden. Nach einem kleinen Spaziergang durch das Städtchen haben wir im Stonehouse vorzüglich gegessen.

Tag 10 / Nevada City – San Francisco  270 km

Es geht nur mehr auf den eher langweiligen Highways und Freeways zurück nach San Francisco. Wir haben aber nicht den direkten Weg genommen. Wir haben San Francisco umfahren, damit wir über die wohl berühmteste Brücke Amerikas in die Stadt einfahren können. Bevor wir jedoch die Brücke überquerten, haben wir auf dem Hawk Hill die Brücke und den damit verbundenen atemberaubenden Blick auf die Skyline von San Francisco genossen. Jetzt mussten wir nur noch durch die Stadt, die Motorräder zurückgeben. Der letzte Teil war jedoch noch ein schönes Stück Arbeit. Bei 30 Grad und einer luftgekühlten und damit heißen Harley im Stop and go-Verkehr durch die Stadt.

Für die letzte Nacht in San Francisco haben wir diesmal nicht das feudale Hotel Sir Francis Drake gewählt, sondern haben das eine Querstraße entfernt gelegene Hotel Beresford gewählt. Endlich konnten wir die Lederkombis ausziehen und die Körper abkühlen. Manchem von uns war das jedoch nicht genug, und so hat er auch noch das Fenster des Hotelzimmers ausgehängt. Wer das war, bleibt aber ein Geheimnis. Stimmt’s Werner?

Zum Abschied sind wir noch einmal runter zum Fisherman’s Wharf und haben in Jack’s Cannery Bar ein oder vielleicht auch zwei Bierchen getrunken. Zurück im Hotel sind wir von den Strapazen der Reise hundemüde ins Bett gefallen.

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