AUSTRALIEN (08/2004)

AUSTRALIEN (08/2004)

Ein Land, das wir immer schon einmal besuchen wollten.

australienaustralienEin ewiger Traum wurde 2004 Wirklichkeit. Es war wahrscheinlich einer der schönsten Urlaube die wir je gemacht haben. 4 Wochen, die uns die unterschiedlichsten Landschaften und Kulturen nähergebracht haben.

Australien Titel

Australien –  größte Insel und kleinster Kontinent der Welt – liegt auf der südlichen Erdhalbkugel. Die Landessprache Australiens ist Englisch. Australien ist in Bundesstaaten und Territorien aufgeteilt. Fläche: 7.686.420 km2 (einschließlich Tasmanien und den vorgelagerten Inseln).

Einwohner: Gesamt ca. 20 Millionen. Städte: Canberra (Hauptstadt) 325.000, Sydney 4,1 Mio, Melbourne 3,5 Mio, Brisbane 1,7 Mio, Perth 1,4 Mio, Adelaide 1,1 Mio, Hobart 195.000.

Die Besiedelung von Australien begann vor 50-60.000 Jahren. Die ersten Einwohner bezeichnen wir heute als Aborigines, die asiatischen Ursprungs sind. 1770 nimmt der brittische Entdecker James Cook an der Ostküste (Botany Bay) Australien für die brittische Krone in Besitz.

Das Land – Australien ist das sechstgrößte Land der Welt. Es umfasst etwa die Fläche der 48 US-Festlandstaaten und ist 50% größer als Europa, aber es hat die niedrigste Bevölkerungsdichte der Welt – nur zwei Einwohner pro km2. Einwohner – 20 Mio Einwohner – davon 1,9 % Aborigines. Aborigines – Parlamentsdebatte 1962: „Es gibt keinen Beweis, dass diese Wesen Menschen sind“. Bis zum Jahr 1967 hatten die Ureinwohner kein Recht auf die australische Staatsbürgerschaft. Strände – Australien besitzt über 7000 Strände – mehr als jedes andere Land. Opale – Australien produziert 95% der wertvollen Opale und 99% der schwarzen Opale der Welt. Schafe – 140 Millionen Schafe (überwiegend Merinoschafe) auf etwa 53 000 australischen Farmen produzieren weltweit mehr als 70 % der Wolle. Kängurus – Das Känguru gibt es nur in Australien. Es ist ein leicht erkennbares Säugetier. Heute gibt es in Australien mehr Kängurus als zur Zeit der ersten Besiedlung. Die Zahl wird auf 40 Mio geschätzt. Pflanzen – In Australien gibt es mindestens 25 000 Pflanzenarten, in Europa dagegen nur 17 500. Dingo-Zaum – Der längste Zaun der Welt ist der sogenannte ‚Dingo-Zaun‘. Er ist 5 531 Kilometer lang und verläuft mitten durch Queensland. Mit einer Höhe von 1,8 Metern soll er die Schafe vor dem australischen Wildhund schützen. Rinderfarmen– Die Anna Creek Catle Station ist so groß wie Belgien (31.000 km2).

Reiseverlauf

(blau: Auszug aus Sissi´s Reisetagebuch)

1. Tag: Sonntag 25.7.2004 Anreise nach Singapur

Bahnfahrt von St. Pölten nach Frankfurt. Um 23:55 hob die Boeing 747-400 von Qantas Richtung Singapur ab.

Zugfahrt war problemlos. Der Flughafen Frankfurt (Terminal 2) ist zu vergessen. Tote Hose. Kein Lokal hat um diese Zeit noch geöffnet. Abflug von Frankfurt planmäßig. Der Flug war halb so wild, bis auf ein paar Turbulenzen.

2. Tag: Montag 26.7.2004 Akunft in Singapur

12 Stunden und 10281 Flugkilometer später Ankunft um 17:55 (Ortszeit) in Singapur. Empfang durch die örtliche Deutsch sprechende Reiseleitung und Transfer zum Hotel. Eine Übernachtung im Hotel York.

Planmäßige Ankunft in Singapur. Drückend heiße Schwühle empfängt uns. Man ist nach 2 Minuten schweißgebadet. Mit Susi und Werner einen kleinen Spaziergang unternommen inkl. Abendessen in einem typisch einheimischen Foodcourt. War nicht schlecht. Endlich ab ins Bett. Toll!

3. Tag: Dienstag 27.7.2004 Besichtigungen in Singapur

Stadtrundfahrt am Vormittag zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Singapur in der Altstadt, in Little India und in Chinatown. Besichtigung des National Orchid Garden. Die 60 Hektar große Gartenanlage ist weltweit eine der schönsten Gartenanlagen, hier gibt es über 3000 tropischen Pflanzenarten. Ausflug auf die Insel Sentosa. Die ehemals als britischer Militärstützpunkt genutzte Insel stellt heute mit vielen Gärten und zahlreichen Vergnügungsmöglichkeiten ein Naherholungsgebiet für die Bevölkerung Singapurs und vor allem eine Haupttouristenattraktion dar.  Um 22:15 Weiterflug nach Australien.

Um 9:00 Uhr Treffpunkt mit unserer Reiseleiterin Karon Mock (sehr nett!). Sie spricht perfekt Deutsch (ihr Mann ist Österreicher). Ab in den Botanischen Garten. Danach noch Little India, Chinatown und mittags sind wir wieder zurück im Hotel. Sehr heiß! Mit der U-Bahn (2 Jahre alt, totale Perfektion) gehts dann nach Harbour Bay und mit der Cable-Car auf die Insel Sentosa. Auf dem Weg zur Cable-Car fängt es leider zu regnen an – schlechte Sicht – noch schwühler. Auf Sentosa gäbe es viel anzuschauen – viel zu wenig Zeit. Zurück zum Hotel und ab in den Pool zum Erfrischen. Koffer packen und um 19:45 Uhr werden wir abgeholt. Alles funktioniert perfekt, nur beim Boarding gabs Probleme mit unseren Nagelscheren. Wir müssen sie in Singapur zurücklassen.

4. Tag: Mittwoch 28.7.2004 Willkommen in Darwin

Nach weiteren 4:30 Stunden und 3339 Flugkilometern später Ankunft (04:15 Ortszeit) in Darwin. Transfer zum Hotel „Novotel Atrium“ mit sofortigem Zimmerbezug. Erholung von den Reisestrapazen im Hotel, bevor wir die ersten Eindrücke von Australien sammeln. Wir erkunden die tropische Stadt und das Museum. Darwin wurde 1869 gegründet und seither dreimal wiederaufgebaut, nachdem es 1897, 1937 und 1974 durch Zyklone fast vollständig zerstört worden war. Ein eher ungewöhnliches Ereignis ist die Darwin beer-can regatta, die jedes Jahr in Darwin stattfindet. Die Stadt Darwin, die lange Zeit den Weltrekord im Bier-pro-Kopf-Verbrauch hielt, feiert hier ihre Liebe zum Bier. Die Boote für diese Regatta dürfen ausschließlich aus Bierdosen bestehen. Wir erkundeten die tropische Stadt und das Museum. Eine Übernachtung im Novotel Atrium.

Alle Koffer werden kontrolliert. Der rote Koffer geht nicht auf, Schloss kaputt. Bei der Passkontrolle haben wir ein paar Probleme mit den elektronischen Visa. Unsere Tochter Julia hat noch keinen eigenen Pass, dafür in beiden unseren Pässen miteingetragen. Für australische Verhältnisse nicht vorstellbar. Nachdem uns jeder Pass einzeln weggenommen und geprüft wurde, durften wir endlich nach Australien einreisen. Die übrigen Reiseteilnehmer durften in der Zwischenzeit im Bus auf uns warten. Sind ca. um 05:15 Uhr im Hotel „Novotel Atrium“. Nicht besonders! Um 10:00 Uhr Treffpunkt (wir schauen alle etwas komisch aus der Wäsche – Schlafmangel) zum Stadtrundgang in Darwin. Vorab im Hotelrestaurant kurze Besprechung über die gesamte Reise. Rundgang dann um 11:00 Uhr. Einkauf bei Woolworth (10 Flaschen Mineral, Obst und Gebäck) für Kathrine, da dort keine billige Einkaufsmöglichkeit ist. Abendessen in einem Irischen Pub. Fritz und Werner – 2 Riesenwürstel mit Kartoffelpürree, Julia Potato-Wedges und Susi und Sissi eine Suppe. Zeitig ins Bett, da sich Schlafmangel breit macht

5. Tag: Donnerstag 29.7.2004 Nach Katherine

Auf dem Weg nach Katherine machten wir im Nitmiluk-Nationalpark bei den Edith Falls Halt: ein Wasserfall speist einen See, der als beliebtes Badeziel gilt. Wanderung auf dem malerischen, 2,6 km langen Wanderpfad Leliyn Loop zu den Upper Falls. Die Edith Falls werden in der Sprache der Ureinwohner Leliyn genannt und gehören zum Nitmiluk National Park. Zwei Übernachtungen im Ibis Styles Katherine

Endlich ausgeschlafen, ab zum Frühstück, um 09:00 Uhr Abfahrt. 380 km Fahrt bis Kathrine. 12:15 Uhr Mittagessen in Pine Creek. Von dort noch 90 km nach Edith Falls. Sind ca. 1 h wandern vom unteren zum oberen Pool. Sehr heiß, aber am Ziel eine tolle Bademöglichkeit. Erfrischung pur! Dann wieder ca. 1 h retour. Ankunft um 17:15 Uhr in Kathrine. Schlafen im Motel – einfach toll. Ab zum Abendessen – Buffet nicht billig. Julia AU$ 13,- und wir je AU$ 20,-.

6. Tag: Freitag 30.7.2004 Nitmiluk National Park

Durch Eukalyptuswälder führte der Weg in den Nitmiluk-Nationalpark. Jahrmillionen hat sich der Fluss Katherine den Weg durch die Schlucht gebahnt. Der Nitmiluk National Park, auch Katherine Gorge genannt, ist einer der bekanntesten Parks im Norden von Australien. Die tiefen Schluchten des Katherine River 330 km südlich von Darwin, 30 km lang und eingefaßt von hohen Steilwänden. Im Zuge einer Bootsfahrt durch den  Katherine Gorge können wir die rotgelben Felswände bewundern. Die Fahrten werden mit mittelgroßen Flachbooten durchgeführt, die etwa 35 Plätze bieten. Der Ranger am Ruder erzählt die meiste Zeit Wissenswertes über den Nationalpark, Pflanzen, Tiere, Aborigines und die Jahreszeiten. Genaugenommen sind es 13 verschiedene hintereinander liegende Canyons, durch die sich der Katherine River gegraben hat.

Abfahrt um 08:15 Uhr nach Nitmiluk-Nationalpark. Ca. ½ h Fahrt. Ab ins Boot um 09:00 Uhr. Das Überwinden der Stromschnellen (zu der Zeit nur riesige Steine) musste zu Fuß gemacht werden – 4x insgesamt, wobei der letzte Fußmarsch der längste und anstrengendste war. Zur Belohnung gab es aber Kaffee und Kuchen. Dann ging es noch einmal mit dem Boot ein Stück weiter und wieder retour. In der Zwischenzeit wurde das Mittagessen für alle zubereitet – Steak, Burger und Würstel, Salat und Brot – es hat allen gut geschmeckt. Auch als wir danach alle abwaschen und wegräumen halfen (wir wussten dann zumindest, dass Geschirr und Gläser im kalten Flußwasser „abgewaschen“ wurden) – macht nichts, wir sind keiner davon krank geworden, auch das Flußwasser haben wir getrunken. Die Fahrt war auf jeden Fall ein tolles Erlebnis! Rückfahrt um 17:00 Uhr, Ankunft im Hotel 17:45 Uhr. Ab in die Dusche und dann auf ein Bier, denn der Rückweg war sehr staubig.

7. Tag: Samstag 31.7.2004 Im Kakadu-Nationalpark

Der Kakadu-Nationalpark (UNESCO-Kultur- und Naturdenkmal) ist bekannt für seine kontrastreiche Flora und Fauna. Die uralten Felszeichnungen am Nourlangie Rock versetzten uns in die Traumzeit der australischen Ureinwohner. Die Kunststätte ist für die lokalen Aborigines von großer Bedeutung. Ein Rundweg führt zu zahlreichen Galerien Felszeichnungen die bis zu 20.000 Jahre alt sind. Eine wichtige Aufgabe des Nationalparks besteht darin, diese Kunstwerke für unsere Nachfahren zu erhalten.

Bei einer exklusiven Bootsfahrt auf den Yellow Water erleben wir Natur hautnah: Zahlreiche Vögel und Krokodile bevölkern die Wasserstelle. Ein lebendig sich veränderndes Feuchtgebiet, in der Regenzeit ein überschwemmtes Gewässer, verwandelt es sich während der Trockenzeit-Periode in einen Zufluchtsort für Tiere. Eine Übernachtung im Gagudju Crocodile Holiday Inn Hotel. Die Besonderheit des Hotels liegt darin, dass das Hotel in Form eines Krokodils gebaut wurde. Mittlerweile heißt es Mercure Kakadu Crocodile Hotel.

Um 09:00 Uhr ist Abfahrt von Kathrine. Es geht in den Kakadu-Nationalpark. Kurze Pause wieder in Pine Creek, Mittagessen in Cooinda. Im Nourlangie Rock Felszeichnungen besichtigt. Am Nachmittag hatten wir eine exklusive Bootsfahrt am Yellow River mit vielen Tieren und auf der einen Seite des Bootes einen tollen Sonnenuntergang und gegenüber der Vollmond. Wie für uns bestellt. Hans hat wirklich keine Kosten und Mühen gescheut!!! Weiterfahrt zum Gagudju Crocodile Holiday Inn Hotel. Leider schon finster, konnten nicht mehr viel erkennen. Hotelzimmer sehr toll – Probleme gabs beim Abendessen, bekamen einen Gratisdrink, beim Essen nicht viel Auswahl, sauteuer und nichts besonderes. Buffet kostete AU$ 40,- pro Person. Keine andere Speise unter AU$ 30,-.

8. Tag: Sonntag 1.8.2004 National Wildlife Park

Am Morgen besuchten wir den malerischen Ubirr Felsen mit eindrucksvollen Aboriginal-Felszeichnungen. Die Felsmalereien können von einem Parkplatz aus über einen Kilometer langen Rundweg besichtigt werden. Die meisten der Gemälde stammen aus der Süßwasserperiode und sind größtenteils im Röntgenstil gemalt. Hier werden Nahrungsressourcen der Aborigines dargestellt, zum Beispiel Barramundi, Wels, Waran, Schlangenhalsschildkröten und Wallabys. Eine zweite Periode, die hier zu sehen ist, bezeichnet man als den Kontaktstil. Die Figuren entstanden unter anderem in der Büffeljagdzeit um die Jahrhundertwende und stellen Jagdszenen dar und Begegnungen mit „Weißen Jägern“. Auf der Fahrt zurück nach Darwin lernten wir die anderen Bewohner des „Top End“ kennen – Kängurus, Kakadus, Schlangen im Northern Territory Wildlife Park. Eine Übernachtung im Novotel Atrium.

Abfahrt um 08:30 Uhr zum Ubirr-Felsen. Rundweg zu den Felszeichnungen und auf den Aussichtsfelsen Nadab-Lookout. 10:15 Uhr weiter Richtung Darwin (ca. 2 h), Pause im Roadhouse The Bark Hut Inn. 13:00 Uhr weiter zum Northern Territory Wildlife Park. Zwischenstop bei Termitenhügel. 14:20 Uhr Ankunft im Northern Territory Wildlife Park. 15:00 Uhr Greifvogelschau (es war sehr heiß). 17:00 Uhr Abfahrt nach Darwin (ca. ¾ h) Ab zum Abendessen. Sind wieder im selben Hotel wie beim ersten Mal, doch dieses Mal haben wir ein schöneres und größeres Zimmer. Im Pub keinen Platz, weiter zur Pizzeria (lecker).

9.Tag: Montag 2.8.2004 Stadt der Wüste

Am Morgen Flug nach Alice Springs. Schon beim Verlassen des Flugzeuges spüren wir den klimatischen Unterschied: Hier ist die Luft wesentlich trockener. Wir unternehmen einen Ausflug in die West-MacDonnell Ranges in der wir den Simpsons Gap und den Standley Chasm Walk besichtigen. Die West-MacDonnell Ranges ist eine 644 km lange Gebirgskette im Northern Territory Australiens. Sie bestehen aus parallel laufenden Bergkämmen aus rotem Sandstein, die westlich und östlich von Alice Springs verlaufen. An zahlreichen Stellen sind die Gebirgszüge von tief eingeschnittenen und teilweise nur wenige Meter breiten Einschnitten durchbrochen, zu deren berühmtesten Simpsons Gap und Standley Chasm zählen.

Die Schlucht Simpsons Gap wird von faszinierenden Quarzfelsen bestimmt, durch die sich der Roe Creek gegraben hat. Im Areal leben viele Vogelarten und die scheuen Schwarzfuß-Felswallabies. Die abwechslungsreiche Flora mit den außergewöhnlichen Mulga-Büschen und mehr als 40 weiteren, seltenen Pflanzenarten ist auf den ausgeschilderten Wanderwegen besonders gut sichtbar. Im Bereich von Simpsons Gap befinden sich mehrere heilige Stätten der Arrernte – Aborigines.

Standley Chasm ist vielleicht die eindrucksvollste Schlucht der MacDonnell Ranges. Der Einschnitt zwischen den fast 100 m aufragenden Quarzitwänden ist nur wenige Meter schmal, so dass nur die senkrechten Sonnenstrahlen der Mittagszeit bis auf den Grund der Schlucht dringen und die Wände in rotbraunen Farbtönen erleuchten lässt. Durch das trockene Flussbett des Hugh River, der durch das auswaschen des weicheren Gesteins zwischen dem harten Quarzit diese Kluft geschaffen hat, führt der Weg an Palmenfarnen und Flusseukalypten vorbei in den engen Spalt.

Später besuchen wir in Alice Springs den „Flying Doctors Service“, die alte Telegraph Station und blicken vom Anzac Hill über die Stadt. Die Old Telegraph Station befindet sich einige Kilometer nord-östlich des Zentrums von Alice Springs. Gleichwohl gilt sie als Keimzelle der Stadt. Die Telegrafenstation wurde in der Nähe einer Stelle errichtet, an der das Grundwasser im Bett des ansonsten meist trocken liegenden Todd River in der Regel ganzjährig an die Oberfläche tritt. Zwei Übernachtungen im Alice Springs Resort.

Abfahrt vom Hotel um 05:00 Uhr. 06:20 Uhr sollte der Abflug sein – man hatte Probleme mit dem Entfernen der Treppe – hat erst gegen 06:45 Uhr geklappt. Ankunft in Alice Springs um 08:40 Uhr. Es ist empfindlich kälter hier. Unser neuer Fahrer (Kevin – sieht aus wie Jan Michael Vincent vom Airwolf) wartet schon auf uns. Wir fahren zur West-MacDonnell Ranges. 1. Ziel hieß Simpsons Gap – die Felskängarus (haben wirklich eines gesehen, relativ klein) 2. Ziel hieß Standley Chasm – sehr beeindruckend, am Ende der Schlucht sehr eng und wie im Windkanal. Weiterfahrt ins Hotel (11:30 Uhr). Von 12:00-13:30 Uhr in der Fußgängerzone Todd-Mall. Dann Zimmer bezogen, sehr schön und riesig. 14:30 Uhr Abfahrt zum Flying Doctors Service. Kurzes Video gesehen und kleiner Einkauf (Boomerang, etc.). 15:30 Uhr ab zur Old Telegraph Station. 16:30 Uhr auf den Anzac Hill (Kriegerdenkmal des 2. Weltkrieges). Dann ins Hotel, es ist Wäschewaschen angesagt. Fast alle treffen sich in der Laundry. Treffpunkt um 19:00 Uhr im nahegelegenen Bojangles Saloon. Ganz urige Kneipe. Hier gibts (gratis) fassweise Erdnüsse zu essen, die Schalen werden ganz einfach auf den Boden geschmissen (toller Mist).

10. Tag: Dienstag 3.8.2004 Palmen in der Wüste

Im Finke Gorge National Park wird der Geländegang eingelegt. Im meist trockenen Flussbett des Finke River und Palm Creek geht es über Stock und Stein bis zum Ende der Fahrspur. Sehenswert sind die imponierenden Felsformationen mit ritueller Bedeutung für die Ureinwohner. Der Kalarranga Lookout Walk führt zu einem Aussichtspunkt mit herrlichen Blick auf den von roten Sandsteinklippen umrahmten Felsenkessel, einst eine Kult- und Versammlungsstätte der Ureinwohner.

Und weiter arbeitet sich der Geländewagen durch tiefe Auswaschungen und ächzt über hohe Felsblöcke ins Palm Valley. Der Anblick der Wüstenoase Palm Valley entschädigt jedenfalls die ruppige Fahrt. In einzigartiger Weise haben hier 14.000 Palmen (Red Cabbage Palms) als Relikte des einst tropischen Klimas über Jahrtausende überlebt. Dieses schattige Tal bietet ideale Bedingungen, vor allem genug Wasser, auch wenn die Flüsse der Gegend nur bei Regenfällen Wasser führen.

Anschließend Besuch der ehemaligen deutschen Mission Hermannsburg. Sie war die erste Aborigines-Missionsstation im Northern Territory und wurde von einer lutherischen Kirche im Jahr 1877 auf dem Gebiet der dort ansässigen Mitglieder des westlichen Stammes der Arrernte aufgebaut. Ursprünglich war die Missionsstätte durch die Hermannsburger Mission in Deutschland ins Leben gerufen worden. Hier wurden die ersten Missionare ausgebildet und erhielten von dort weiterhin Unterstützung. In den 1880er Jahren wuchs die weiße Bevölkerung Hermannsburgs auf 21 Personen an. Im Jahre 1891 waren die ersten Missionare, Kempe und Schwarz, entkräftet und erschöpft und verließen die Mission. Im Zuge der Gesetzesänderungen der Landrechte wurde das Areal der Mission 1982 an die traditionellen Besitzer, die Arrernte, zurückgegeben. Heute leben ca. 600 Einwohner in Hermannsburg.

Die Abfahrt um 08:00 Uhr mit Unimog Allradwagen zum Finke River + Palm Creek. Fahrt im ausgetrockneten Flußbett bis Palm Valley war ein tolles Erlebnis – Fahrt ohne im Bus angeschnallt zu sein nicht möglich, man wurde vom Sitz geschleudert. Haben viel gelacht, da Conny so herrlich kicherte. Mittags gab es ein Picknick. Danach vorbei am Kalarranga Felsen mit Besichtigung. Danach wurden auf der Rückfahrt unsere Knochen nochmals kräftig durchgeschüttelt. Kurzer Halt in der Aborigines Siedlung Herrmannsburg. Sie ist für Ausländer und für Aussis gesperrt, man kann nur die ehemalige Mission besichtigen. Zu Palm Vally noch, sehr beeindruckend die riesigen Palmen im fast ausgetrockneten Flußbett, mitten in der Wüste. Rückfahrt zum Hotel (17:30 Uhr). Um 19:00 Uhr nochmals auf ein Bier im Bojangles Saloon.

11. Tag: Mittwoch 4.8.2004 Roter Sand in Sicht

Wir fahren mehr als 500 km auf sehr guten Straßen durch die Halbwüste bis zum Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark. Der Uluru ist wohl eines der bekanntesten Wahrzeichen Australiens und wird jährlich von zahlreichen Touristen besucht. Der einheimische Name Uluru wurde bis in die 1990er Jahre ausschließlich von Aborigines verwendet, außerhalb Australiens war die von Europäern vergebene Bezeichnung Ayers Rock üblich. Auf Grund seiner spirituellen Relevanz für die Traumzeit-Erzählungen gilt er den lokalen Aborigines, den Anangu, als Heiliger Berg. Der Sonnenuntergang am heiligen Berg Uluru ist ein ganz besonderes Naturschauspiel. Zei Übernachtungen im Desert Gardens Hotel.

Abfahrt um 10:00 Uhr nach Ayers Rock (Uluru), ca. 500 km. Halt bei der Camel Farm in Stuart Well. Die vier Mädls machten einen Kamelritt ( AU$ 5,-) Abfahrt 11:25 Uhr. 13:15 Uhr Mittagessen im Roadhouse Mount Ebenezer (es gibt hier verdammt viele Fliegen). Abfahrt um 13:50 Uhr. Danach Fotostop beim Mount Conner. Dann großes Anstellen für Foto vom Sonnenuntergang beim Uluru (sehr viele Menschen). Aber das Warten zahlt sich aus, es ist ein ganz tolles Farbenspiel. Ankunft im Hotel um 19:00 Uhr. Mit Susi und Werner noch auf eine Pizza, den Himmel betrachten (soviele Sterne!) und dann ab ins Bett.

12. Tag: Donnerstag 5.8.2004 Am Uluru (Ayers Rock)

Heute erleben wir den imposanten Felsen hautnah (mit Sonnenaufgang). Die Malereien am Uluru erwecken unsere Neugierde: Im Kulturzentrum der Aborigine erfahren wir dann mehr über Nahrung und Mythologie der Wüstenbewohner. Noch ein wenig Wissenswertes zum Uluru: Er ist etwa 3 km lang, bis zu 2 km breit und hat einen Umfang von rund 9 km. Der Gipfel befindet sich auf einer absoluten Höhe von 863 m und hebt sich damit 348 m von der Dünenlandschaft ab. Im Kulturzentrum der Aborigine erfuhren wir später noch mehr über Nahrung und Mythologie der Wüstenbewohner.

Nachmittags Ausflug zu den Kata Tjuta – Olgas – 36 durch Erosion geformten Felsdomen. Wir wandern durch eines der Täler und erleben den Sonnenuntergang.  Der mit 1069 m höchste Fels, der Mount Olga, ragt 564 m aus der Umgebung heraus. Die Kata Tjuta befinden sich im Besitz der Anangu. Da laut deren Mythologie die Kata Tjuṯa mit der Traumzeit verbunden sind, nutzen die Anangu sie als Ort für Rituale. Aus diesem Grund ist der Zutritt für Touristen beschränkt.

Um 07:00 Uhr Abfahrt zum Sonnenaufgang beim Uluru. Vor der Umwanderung des Uluru haben wir noch mit 2 Flaschen Sekt auf Gerhards 50. Geburtstag angestoßen. Julia hat auch ein Glas getrunken. Dann ging die Wanderung rund um den Uluru los. (ca. 10 km – 3 h ) Eher kalt und windig. Von 11:00-12:00 Uhr im Aborigine Museum (durften keine Kameras mitnehmen). Abfahrt 15:30 Uhr zu den Kata Tjuta (Olgas). Wanderung 1 h bis zum Ende der Schlucht, danach warten wir bis zum Sonnenuntergang – Foto! Nicht so viele Leute wie am Vortag. Abendessen im Zimmer, danach noch ein Bier an der Hotelbar. Ab ins Bett.

13. Tag: Freitag 6.8.2004 Nach Sydney

Vormittags Helikopter-Rundflug zum Uluru und den Kata Tjutas. Zusätzlich noch einen kleinen Abstecher zum Lake Amadeus und zum Mount Conner. Auch ein Überfliegen der Yulara war möglich. Yulara, international meist als Ayers Rock Resort bezeichnet, ist eine Touristensiedlung mit etwa 1.000 Einwohnern. Sie entstand 1984 als Rückgrat der touristischen Versorgung für den Zugang zum Uluṟu (20 km) und Kata Tjuṯa (50 km) und hat einen Flughafen. Am frühen Nachmittag Flug nach Sydney. Vier Übernachtungen im The Menzies Sydney.

Zimmerräumen um 10:00 Uhr. Um 11:00 Uhr werden wir zum Heliflug über den Uluru und den Kata Tjutas abgeholt. War ein nettes Erlebnis. Beim Flug etwas mehr erwartet, aber es war toll (pro Person AU$ 200,-) Vom Hotel Abholung um 13:00 Uhr. Abflug um 14:25 Uhr vom Ayers Rock Airport nach Sydney. Ankunft um 18:00 Uhr (½ h +) Es ist schon finster, 19:00 Uhr im Hotel, danach noch Rundgang im Stadtteil The Rocks. Ab zu McDonalds (21:30 Uhr) und dann ins Bett. Sydney ist für mich ein Schock. Nur Wolkenkratzer rund herum. Im Outback hat es mir besser gefallen. Es war auch nicht so viel Lärm.

14. Tag: Samstag 7.8.2004  Die Weltstadt Sydney erleben

Sydney ist die Hauptstadt des Bundesstaates New South Wales und gleichzeitig die größte Stadt Australiens. Nicht nur die gute Lage nahe der Blue Mountains im Landesinneren, sondern auch die schönen Küstenabschnitte mit ihren zahlreichen Buchten und Sandstränden machen Sydney überaus attraktiv. Die multikulturelle Metropole gehört dank des enormen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Einflusses mit zu den bedeutendsten Weltstädten.

Nach dem Frühstück fuhren wir kreuz und quer durch Sydney. Auf dem Stadtgebiet befinden sich über 70 verschiedene Strände, darunter die weltbekannten und besonders bei Surfern beliebten Strände Bondi Beach und Manly Beach. Beim berühmten Bondi Beach im Süden beginnen die belebteren Southern Beaches. An den Northern Beaches tummeln sich im Vergleich zu den Southern Beaches deutlich weniger Leute herum und es herrscht ein ruhigeres Ambiente vor. Der eindrucksvolle Manly Beach macht den Anfang der Nordstrände.

Natürlich war die Sydney Harbour Bridge auch Teil unseres Besichtigungsprogrammes. Wegen ihrer markanten Form mit dem Spitznamen „Kleiderbügel“ (Coat hanger) bedacht, zählt die Brücke mit einer Spannweite von 503 m und einer Höhe von rund 135 m zu den weltweit längsten Bogenbrücken. Der Stahlbogen der Brücke (BridgeClimb) und der dem Opera House nächstgelegene Pylon mit Museum und Aussichtsplattform können bestiegen werden.

Nach dem Besuch des Sydney Aquarium, ein Meeresaquarium mit glasüberdachten Tunneln, erfreuten wir uns zum Abschluß des Tages an einem grandiosen Rindblick vom Aussichtsturm, dem Sydney Tower, ehemals AMP Tower und Centrepoint Tower. Der Turm ist 309 m hoch, hat eine Aussichtsplattform auf 251 m Höhe und schwankt maximal einen Meter.

Abfahrt vom Hotel um 09:00 Uhr. Stadtrundfahrt – 1. Punkt: Mrs Macquaries Chair – windig und kalt. Dann nach Paddington (tolle Häuser mit Schmiedeeisengitter) weiter nach Manly Beach. Mittagessen. Schöne Fußgängerzone. Abfahrt um 13:40 Uhr. Zurück in die Innenstadt von Sydney. Wir fahren auf den Sydney Tower in der Fußgängerzone – toller Ausblick über die ganze Stadt. Danach ins Aquarium – sehenswert. Um 17:15 Uhr zurück ins Hotel.

15. Tag: Sonntag 8.8.2004 Hafen und Opernhaus

Nach einer spektakulären Hafenrundfahrt, auf der wir nicht nur herrliche Panoramas von Sydney einfingen, sondern das gesamte weitläufige Hafenbecken, Port Jackson genannt, bis zur Hafeneinfahrt South Head durchfuhren (19 Kilometer Länge), bummeln wir durch die City und dem Altstadtviertel „The Rocks“. Die Anfänge dieses Viertels reichen zurück bis zur Gründung Sydneys im Jahr 1788. Das Viertel bekam seinen Namen von den Sandsteinfelsen, aus deren Gestein die ersten Häuser errichtet wurden. In der ärmlichen Gegend lebten überwiegend einfache Leute, Hafenarbeiter, Matrosen, auch Prostituierte und Kriminelle. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde ein Teil der teils bereits verfallenen Gebäude abgerissen. Heute befinden sich dort elegante Boutiquen und Galerien sowie einige der bekanntesten künstlerischen Attraktionen Sydneys.

Dann widmen wir uns dem berühmtesten Gebäude des Landes, indem wir an einer Führung durch das Opera House teilnehmen. 1959 begannen die Bauarbeiten. Die Pläne stammen vom dänischen Architekten Jørn Utzon, der „seine“ Oper nie im fertigen Zustand gesehen hat. Nachdem die Geldmittel für die Oper gekürzt werden sollten, überwarf er sich mit den Bauherren. Er verließ Australien 1966 und betrat den Kontinent nie wieder. Die Oper wurde danach mit einer eigenen Lotterie finanziert. Insgesamt hatte der Bau des Sydney Opera House 102 Millionen Dollar gekostet, mehr als das Zehnfache der ursprünglich anvisierten Summe. Am 20. Oktober 1973 wurde das Opernhaus offiziell von Königin Elisabeth II. eröffnet.

Um 09:30 Uhr Abfahrt zur Hafenrundfahrt – ist toll, nur sehr windig und kühl. Dauert bis Mittag (12:30 Uhr) dann 2 h zur freien Verfügung, sind durch die Rocks, es war ein großer Markt – viele Leute. Um 14:30 Uhr Treffpunkt beim Opernhaus, danach die Führung durch die Oper. Naja, nichts besonderes. End um 15:45 Uhr, danachfrei. Wieder zurück, 2x mit der Monorail die Runde gefahren. Um 17:30 Uhr zurück ins Hotel, hundemüde. Um 19:00 Uhr Treffen wir Hans, wir gehen gemeinsam essen. Ab in die Pizzeria, riesige Portionen. Dann ab ins Bett (ca. 21:30 Uhr).

16. Tag: Montag 9.8.2004 Sydney für Uns

Nach einem Vortrag über Opale und deren Abbaugebiete verbringen wie fast den ganzen Tag im Taronga Park Zoo. Er ist in nur 12 Minuten mit der Fähre vom Stadtzentrum erreichbar und wurde offiziell am 7. November 1916 gegründet. Seine Fläche ist in acht zoogeographische Regionen unterteilt und beherbergt über 2.600 Tiere.

Um 09:30 Uhr ein kleiner Vortrag über Opale. Um 10:30 Uhr sind wir zur Fähre und in den Taronga-Zoo gefahren. Leider ging zu viel Wind, konnten daher nicht mit der Seilbahn zum Zoo hinauffahren, mussten mit dem Bus fahren. Ist ein ganz netter Zoo. Um 15:00 Uhr wieder mit der Fähre zurück. Danach dann ein bißchen shoppen und was essen. Zurück ins Hotel, Kofferpacken. Um 20:00 Uhr ins Bett, denn morgen werden wir schon um 05:15 Uhr abgeholt.

17. Tag: Dienstag 10.8.2004 Größte Sandinsel der Welt

Frühmorgens Flug über Brisbane nach Hervey Bay. Mit der Fähre setzten wir über auf Fraser-Island (UNESCO-Naturdenkmal). Mit einer Fläche von 1840 km² ist sie die größte Sandinsel der Welt. Fraser Island ist 124 km lang, durchschnittlich 15 km breit und die höchste Düne ist der etwa 240 Meter hohe Mount Bowarrady. Dieser Sand ist ein Erosionsprodukt der Great Dividing Range, des Gebirges, das sich längs der gesamten australischen Ostküste zieht. In der Sprache der Aborigines heißt sie K’gari, was so viel wie „Paradies“ bedeutet.

Am Nachmittag lassen wir uns vom subtropischen Regenwald verzaubern. Da durfte natürlich auch nicht der Besuch des Lake McKenzie fehlen. Auf Fraser Island gibt es fast 200 Süßwasserseen verschiedenen Typs, die ein extrem sauberes und klares Wasser aufweisen. Es gibt eine Vielzahl von Lebensräumen auf Fraser Island. Dazu zählen Mangrovensümpfe, Buschland und Eukalyptuswälder. Auch finden sich Sanddünen, die mit tropischem Regenwald bedeckt sind – entsprechend reichhaltig ist die Tier- und Pflanzenwelt. Zwei Übernachtungen im Kingfisher Bay Resort.

Um 06:35 Uhr ist Abflug nach Brisbane und um 08:35 Uhr weiter nach Hervey Bay. Am Flughafen in Sydney hatten wir in der Früh kleine Troubles. Mussten unsere Koffer umpacken, bekamen dafür eigene Taschen, weil möglicherweise die Koffer nicht sofort mitkommen, Handgepäck durfte auch nicht mehr als 7kg/Person betragen. Ein Fiasko! Vor lauter Hektik wurde von niemenden auch nur ein Foto geschossen. Unser Abflug war auch schon dran und diese dumme Kuh ließ uns einfach nicht durch. Alle haben sich geärgert und waren hektisch. Wir konnten das alles nicht wirklich verstehen. Alles Idi… Doch letztendlich kam das ganze Gepäck mit, auch jene 2 Koffer, die auch in Brisbane bleiben sollten, alle Aufregung war eigentlich umsonst. Von Brisbane gings dann mit einer 35-sitzigen Propellermaschine weiter nach Hervey Bay (Zwischenlandung in Maryborough, nach 10 Minuten gings auch schon wieder weiter). Ankunft um 13:00 Uhr im Hotel auf Fraser Island (mit der Fähre ca. ¾-1 h Fahrt). Haben wieder Probleme mit dem Zimmer (3 verschiedene Nummern)! 13:45 Uhr Abfahrt mit 4WD-Geländewagen in den subtropischen Regenwald zum Lake McKenzie (phänomenal – weißer Sand, blaues Wasser, schaut aus wie in der Südsee, Wasser mit ca. 16°C sehr kalt) und weiter zur Central Station mit Wanggoolba Creek. Den letzten größten Farn der Welt gesehen, der sich leider irgendwann nicht mehr vermehren kann. Im Glashaus ist es aber gelungen, diesen Königsfarn durch Sporen zu vermehren. Bei der Rückkunft ins Hotel schnell runter zum Strand, warten auf einen schönen Sonnenuntergang – geglückt! Fast kitschig! Dann mit Freunden in der Strandpizzeria auf eine Pizza und ein paar Bierchen. Haben Besuch von einem Dingo bekommen, sind dann aber nicht lange geblieben, denn es wurde empfindlich kalt.

18. Tag: Mittwoch 11.8.2004 Auf Fraser Island

Im Küstengewässer gibt es viele seltene oder bedrohte Tierarten wie Delfine, Meeresschildkröten, Buckelwale oder das Dugong (Gabelschwanzseekuh oder Seeschwein). Da von August bis Oktober in der Bucht zwischen Fraser Island und Hervey Bay regelmäßig Buckel- und Pottwale zu sehen sind, fand eine halbtägige Bootsfahrt zur Walbeobachtung statt. Zwischen 4000 und 5000 dieser beeindruckenden Tiere machen in den seichten Gewässern Zwischenstation auf ihrem Migrationspfad entlang der Ostküste. Walexperten kennen nur noch einen vergleichbaren Rastplatz, wo ähnlich viele Wale eine längere Zwischenstation auf einer Migrationsroute machen: Auf Hawaii.

Am Nachmittag fuhren wir wieder in den Regenwald und wanderten ein kleines Stück durch den Regenwald bis zum Lake Wabby und weiter bis an den gegenüberliegenden Strand, dem sogenannten 75-Mile-Beach. Er gilt als offizieller Highway, ist durch Fahrzeuge mit Allradantrieb befahrbar und dient zugleich als Flughafen für Kleinflugzeuge. Das Baden im Meer ist lebensgefährlich, da dort tückische Strömungen herrschen, die Gewässer sehr schnell tief werden und Haie in dem Gebiet leben.

Treffpunkt um 07:45 Uhr und runter zum Strand, der Katamaran wartet schon und auf gehts zum Whale-Watching. Sind zwar lang gefahren, hat sich aber ausgezahlt. Die ersten waren noch relativ weit entfernt, aber dann, einer kam ganz zu unserem Boot her, tauchte unten durch und legte sich dann ganz nah ans Boot, wie wenn er sagen möchte: So da bin ich, los fotografieren! Es war großartig! Man kann es nicht beschreiben. Hätte heulen können, wenn ich nicht mit dem fotografieren so beschäftigt gewesen wäre, um ja ein tolles Foto zu bekommen. Möchte dieses Erlebnis nicht missen – es war einzigartig! Zurück um 12:15 Uhr und um 13:00 Uhr ging es wieder ab in den Regenwald, Lake Wabby ist unser Ziel. Ein See mitten in den Dünen, der möglicherweise in 10-20 Jahren nicht mehr existiert, da der Sand durch den Wind unaufhaltsam in den See geblasen wird. Man nennt die Dünen Sandblow. Dann durch den Regenwald zurück zum Meer. Riesiger Strand, der gleichzeitig auch öffentliche Straße und Landebahn für Flugzeuge ist. Es werden hier sogar Radarmessungen und Verkehrskontrollen bzgl. Alkohol gemacht. Um 16:30 Uhr wieder zurück. Es regnet ganz leicht. In den letzten Stunden wurden die Wolken immer mehr und zum Schluß wurden sie auch immer schwärzer. Haben es aber noch bis zum Hotel geschafft, dann kam der große Regenschauer. Aber nach 10 Minuten war alles wieder vorbei und die Sonne scheint wieder. Einen kurzen Rundgang durch das Hotelgelände für Fotos, dann ab ins Zimmer, alles packen, denn morgen gehts wieder weiter.

19. Tag: Donnerstag 12.8.2004 Flug nach Cairns

Boarding time! Cairns, die Touristenmetropole des tropischen Queensland. Bustransfer nach Mission Beach zu unserem Resort am Strand (Horizon at Mission Beach Hotel). Cairns diente bei ihrer Gründung im Jahre 1876 ursprünglich als Exporthafen für Gold und andere Bodenschätze, die in den Minen westlich der Stadt gewonnen wurden. Mit der Zeit wurde Zuckerrohr zum Hauptexportprodukt. Cairns wird als Tauchhauptstadt Australiens bezeichnet und ist der Ausgangspunkt für viele Tauchsafaris und Tages-Tauchtouren im Great Barrier Reef. Mission Beach, ein entspannter Küstenort,  liegt auf halber Strecke zwischen Cairns und Townsville und begeistert mit über 14 Kilometer goldenen Sandstränden am tiefblauen Korallenmeer. Drei Übernachtungen im The Horizon Resort.

Um 07:40 Uhr ist mit der Fähre Abfahrt nach Hervey Bay. Weiterflug um 10:10 Uhr nach Brisbane. 2 Stunden Pause und dann um 14:00 Uhr Weiterflug nach Cairns. Ankunft im Hotel um 18:15 Uhr in Mission Beach. Leider schon finster, können vom Ausblick aufs Meer und von der Anlage nicht mehr viel erkennen. Leider haben wir gestern von Hans erfahren, dass das Boot, mit dem wir zum Great Barrier Reef fahren wollten, einen Turbinenschaden hat. Wir können also leider nicht mit den anderen gemeinsam schnorcheln und tauschen gehen. Hans versucht für uns ein anderes Boot zu chartern. Müssen eine Nacht kürzer in Mission Beach bleiben, mit dem Bus nach Cairns fahren und von dort aus auf’s Boot. Bin echt sauer darüber, aber auf’s Reef wollen wir auf alle Fälle. Sch…! Ich bin echt traurig, dass das alles so gekommen ist und wir die Änderung machen müssen.

20. Tag: Freitag 13.8.2004 Freizeit im Paradies

Ein Tag zur individuellen Gestaltung. Strandspaziergänge und eine Busfahrt ins nahegelegene Mission Beach.

Heute sollte es eigentlich 27°C haben. Aber seit Sonnenaufgang kommen immer mehr Wolken und sie werden immer dunkler. Ab zum Frühstück. Man kann hier nur im Freien sitzen. Es ist kalt! Zuhause würde man sich bei solchen Temperaturen nicht auf die Terrasse setzen. Hier schon! Julia und ich frieren. Hans und Gisella haben sich zu uns gesetzt. Hans war sehr sauer, weil er erst jetzt erfahren hat, dass es vor Ort auch noch ein anderes Schiffsunternehmen gibt, welches auch Ausflüge zu Riff macht, mit Tauchen und Schnorcheln. Unser Zimmer, das andere Schiff und das neue Hotel in Cairns war ja schon alles umgebucht. Man müsste dieser anderen Bootsfirma mit dem Turbinenschaden jetzt unsere ganzen Gebühren bzgl. Umbuchung (hätte für uns noch zusätzliche AU$ 90,- betragen) und auch die Rückstornierung aufbrummen sollen, dafür, dass er behauptet hat, es gibt kein anderes Unternehmen, die solche Ausflüge auch macht. Nach all dem Ärger sind wir dann mit Hans und Gisella und den Schrutek’s mit dem Bus ins nächste Kaff zum Einkaufen gefahren. 20 Minuten Zeit um den Rückbus zu erwischen. Haben es geschafft. Bei der Hinfahrt hat Hans einen Anruf von der anderen Bootsfirma bekommen und die hat dann gesagt, dass sie alles wieder rückgängig machen, wir nicht abreisen müssen und mit den anderen gemeinsam zum Tauchen fahren können. Er würde das regeln, mit Absicht, weil der andere ihn nicht genannt hat, also sollen sie jetzt das Geschäft auch nicht machen. (Ich hab mich so darüber gefreut, ich hätte heulen und dem Hans um den Hals fallen können. Glücklich!!) Na ja. Uns ist es natürlich recht gewesen, es bleibt jetzt so, wie es immer geplant war. Alles war wieder OK! Am Nachmittag dann einen kleinen Strandspaziergang gemacht. Drei tote (angebissene) Haie gefunden. Am Abend gemeinsames Essen, dann früh ins Bett, denn morgen um 07:00 Uhr Frühstück.

21. Tag: Samstag 14.8.2004 Am Great Barrier Reef

Direkt zum äußeren Riff (UNESCO-Naturdenkmal) des Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Erde. Es ist inzwischen auf eine Länge von gut 2.300 Kilometern angewachsen und erreicht damit eine Ausdehnung vom 10. bis zum 24. südlichen Breitengrad. Von einer Koralleninsel aus erkunden wir die Unterwasserwelt: tauchend, schnorchelnd, schwimmend oder durch die Scheiben des „Semi Sub“-Bootes.

Heute ist es nicht so bewölkt und kalt wie gestern. Um 08:00 Uhr mit dem Bus zum Boot (ca. ½ h Fahrt), danach ca. 2 h Bootsfahrt bis zum Riff uns dann ab zum Schnorcheln. Am Anfang leichte Probleme beim Atmen, aber wenn man die Technik heraus hat, kein Problem. Es war ein ganz tolles Erlebnis. Möchte es nicht missen. Mittags gab es dann Gegrilltes und Buffett. Danach wider ab zum Schnorcheln. Gott sei Dank haben wir uns Anzüge ausgeborgt (AU$ 5,-), damit konnte man länger im Wasser bleiben, es war uns nicht so schnell kalt. Julia leider schon, dann für Kinder gab’s keine Neoprenanzüge, nur so Lycra-Overalls, sind zwar gut gegen Sonnenbrand, aber nicht gegen Kälte. Beim nächsten Schnorcheln hat sie gar keinen mehr angezogen. Sind dann bis ca. 15:00 Uhr getaucht und geschnorchelt. (Schrutek’s und Nitsche sind getaucht, Hans und Gisella, Werner und Susi und wir sind nur geschnorchelt. Werner war doppelt abgesichert, Schwimmweste + Wurst). Es geht wieder zurück. Bei der Rückfahrt gab es dann noch eine kleine Einlage. Es wurde hinten am Boot ein großes Netz angehängt und Freiwillige durften da drauf, die wurden dannnachgezogen. Conny, Irene und Martina haben mitgemacht. Conny hat die ganze Zeit mit ihrem Bikini gekämpft, damit sie ihn nicht verleirt. Haben viel gelacht. Danach gings aber wirklich zurück. Ankunft ca. 17:30 Uhr. Zurück ins Hotel und ab in dei heiße Dusche, denn es war dann schon recht kühl am Boot und ziemlicher Seegang. Danach Abendessen am Zimmer und ab ins Bett. Sind müde.

22. Tag: Sonntag 15.8.2004 Ab nach Melbourne

Am Nachmittag geht der Flug nach Melbourne. Von heißen 32°C im „Norden“ auf kalte 8°C im „Süden“. Melbourne ist nach Sydney die zweitgrößte Stadt Australiens. Zur Bevölkerung der Stadt gehören viele Einwanderer, die chinesischer, britischer, griechischer, italienischer, irischer, kroatischer, vietnamesischer sowie jüdischer Herkunft sind. Die Stadt ist stark durch Einwanderer aus Südeuropa – insbesondere Griechen – geprägt. Ein buntes Völkergemisch von Menschen aus mehr als 140 Nationen. Die Menschen, leben im offenen Dialog, in lebendigen Vierteln. Vier Übernachtungen im Mercure Welcome Melbourne.

Wir haben diesmal Zeit, werden erst um 11:00 Uhr abgeholt. 2 h Fahrt nach Cairns zum Flughafen. Dort heißt es jetzt Abschied nehmen, denn wir fliegen jetzt alleine nach Melbourne weiter, die anderen bleiben in der Nähe von Cairns. (würde auch lieber hier bleiben, es ist so warm hier, wir fliegen in die Kälte, na ja, haben es selbst ausgesucht). Unser Flug geht um 14:05 Uhr. Ankunft um 17:30 Uhr in Melbourne. Es ist hier saukalt! (13°C). Ankunft im Hotel 16:30 Uhr. Noch schnell was essen und zurück ins Zimmer. (Hier kann man am Zimmer heizen!)

23. Tag: Montag 16.8.2044 Melbourne

Stadtbesichtigung entlang dem Yarra River, Federation Square (hier finden jährlich mehr als 2.000 Veranstaltungen statt, wie Kulturfestivals, Sportaustragungen, Ausstellungen, Modenschauen, Filme, Konzerte und neue Weltrekordversuche), Flinder Street Station (zentraler Nahverkehrsknotenpunkt und damit der verkehrsstärkste Bahnhof Melbournes) und Shot Tower (Schrotturm der Lead Pipe & Shot Factory zur Herstellung von Schrokugeln für Schrotpatronen. Mittlerweile als denkmalgeschützte Attraktion in den kuppelartig überdachten Innenhof eines großen Einkaufszentrums integriert.

Rundblick von den Rialto Towers. Die Rialto Towers bestehen aus zwei Wolkenkratzern: einem kleineren Nordturm, der 185 m hoch ist, und dem größeren Südturm, der 251 m hoch ist. Die Aussichtsplattform, Melbourne Observation Deck, bietet von der 55 Etage aus eine sehr schöne Gelegenheit, sich einmal einen Überblick über die Metropole zu verschaffen. Die Rialto Türme waren noch bis zum Jahre 2004 die höchsten Gebäude Australiens.

Es scheint die Sonne, es ist wolkenlos, aber es ist kalt. Wir laufen ein bißchen durch die Stadt. Mittagessen in einem Foodcourt. Am Nachmittag fahren wir auf die Rialto Towers. Toller Ausblick auf die Stadt. Abendessen eingekauft un im Hotel gegessen. Nach 18:00 Uhr dann noch kurz ins Hard Rock Cafe, T-Shirts gekauft, 2 Bier getrunken und wieder zurück ins Hotel (Wenn man zum Bier nicht rauchen kann oder besser gesagt, nicht darf, schmeckt es nur halb).

24. Tag: Dienstag 17.8.2044 Tag der Tiere

Vormittags Besuch des Melbourne Aquarium. Es liegt mitten in der Innenstadt, ist eine der beliebtesten Besucherattraktion und besonders bekannt für die gezeigten Haie. Außer den vielen unterschiedlichen Arten des marinen Lebens wird eine große Sammlung australischer Quallen in ihrem natürlichen Lebensraum ausgestellt. Zu Beginn der Eröffnung im Jahr 1999 funktionierte das Entlüftungssystem nicht einwandfrei, wobei 60 Besucher an Legionellose erkrankten und zwei davon starben, so dass sich die Besucherzahlen zunächst verringerten.

Nachmittags Besuch des Melbourne Zoo. Er ist mit 150 Jahren der älteste auf dem australischen Kontinent (weltweit der dritt älteste) und liegt nur fünf Minuten vom Zentrum entfernt. Mittlerweile beherbergt der Zoo mehr als 350 Tierarten aus Australien und der ganzen Welt. Robben, Pinguinen, Schnabeltieren und anderen in Victoria heimischen Tieren kommt man im Areal „Wild Sea“ nahe.

Um 10:00 Uhr ins Aquarium. Gefällt mir besser wie in Sydney. War echt toll, dauerte bis 12:15 Uhr. Danach mit Tramway und zu Fuß Richtung Zoo. Mit dem Wetter haben wir riesiges Glück. Es scheint die Sonne und es ist relativ warm. Too ist auch ganz nett. Um 16:00 Uhr wieder zurück ins Stadtinnere. Hier in den Häuserschluchten ist es wesentlich kälter. Man ist nur im Schatten. Sind alle hundemüde. Seit der Früh nur gehen, gehen, gehen. Um 17:00 Uhr Abendessen, dann wieder zurück ins Hotel. Koffer packen.

25. Tag: Mittwoch 18.8.2004 Flug nach Brisbane

Mittags geht es weiter nach Brisbane. Hier sind es wenigstens wieder 15 – 20°C. Queenslands Hauptstadt ist eine lebendige Millionen-Stadt mit lässigem Flair, geprägt vom angenehmen subtropischen Klima. Sie liegt weitläufig am Brisbane River, einige Kilometer westlich von dessen Mündung in den Pazifik. Die sonnigste Großstadt Australiens ist ein expandierendes modernes Wirtschaftszentrum, das eine besondere Boomphase in den 80er Jahren durch die EXPO 88 hatte. Drei Übernachtungen im Holiday Inn Brisbane.

Schon wieder letzter Tag. Werden um 10:45 Uhr vom Hotel abgeholt. Der Flug nach Brisbane geht um 12:05 Uhr und dauert 2 Stunden. Im Hotel ca. um 15:00 Uhr. Es ist hier wesentlich wärmer (21°C). Machen kurz einen Spaziergang in die Stadt, was essen und an ins Hotel zum Ausschlafen.

26. Tag: Donnerstag 19.8.2004 Brisbane

Wir spazieren durch die City und sehen u.a. den „City Botanic Garden“ und das „Maritim Museum“. Die Brisbane City Botanic Gardens wurden 1855 gegründet und nehmen eine Fläche von ungefähr 20 Hektar ein. Der Park wird auf der einen Seite vom Brisbane River und auf der anderen Seite vom Parliament House sowie dem Gardens-Point-Campus der Queensland University of Technology begrenzt. Zu den Besonderheiten der Brisbane City Botanic Gardens zählt eine bemerkenswerte Sammlung von Palmfarnen, Palmen, Feigen und Bambus. Einige der älteren Bäume sind die ersten ihrer Art, die in Australien verpflanzt wurden. Auf der Parkanlage wachsen außerdem zahlreiche botanische Seltenheiten.

Das Queensland Maritime Museum wurde 1971 gegründet und liegt am südlichen Rand der South Bank Parklands am Ufer des Brisbane River. Es illustriert die Geschichte der Seefahrt in australischen Gewässern von vorkolonialen Zeit bis heute. Die Höhepunkte des Museums sind ein Trockendock von 1871 sowie die Fregatte „Diamantina“, die während des Zweiten Weltkriegs im Einsatz war.

Am Vormittag im Botanischen Garten, weiter ins Marine-Museum. War ganz nett. Danach weiter in den Ausstellungsbezirk von der Weltausstellung (total neuer Stadtteil, echt beeindruckend und sehenswert). Am Rückweg haben wir das Didgeridoo gekauft (AU$ 45,-).

27. Tag: Freitag 20.8.2004 Brisbane

Ausflug zum „Lone Pine Koala Sanctuary“. Als erstes Koala-Reservat der Welt kann der Lone Pine Koala Sanctuary auf eine lange Tradition zurückblicken. Gegründet wurde der Park 1927 von Claude Reid, einem Tierfreund, der die Zeichen der Zeit erkannt hatte und seinen Beitrag zum Schutz der Koalas leisten wollte. Für seinen kleinen Tierpark erwarb Reid ein idyllisches Fleckchen an den Ufern des Brisbane River. Zwei Koalas, ein verletztes und ein verwaistes Tier, zogen als erste Bewohner ins Sanctuary ein. Sie trugen die Namen Jack und Jill. Auch im Guinness Buch der Welt Rekorde hat der Park inzwischen seinen festen Platz: Er ist nicht nur das erste Koala-Reservat der Welt, sondern auch das größte seiner Art mit über 140 hier lebenden Exemplaren. Der älteste jemals in einem Tierpark geborene Koala war ebenfalls im Lone Pine zu Hause: Das Koala-Weibchen Sarah, ist 1978 zur Welt gekommen und ist 23 Jahre alt geworden.

Heute fahren wir mit dem Bus ca. ½ h von der Stadt bis zur Koala-Sanctuary. Ist in etwa wie ein Tierpark. Durften uns mit Koalas fotografieren lassen und sie streicheln. Schönes Erlebnis. Am Nachmittag haben wir uns die Dog-Sheep-Show angesehen. Ganz nett. Julia war total begeistert. Abends wider zurück, essen und ins Hotel. Unser letzter Tag. Koffer packen. Unglaublich, wie schnell 4 Wochen vergangen sind.

28. Tag: Samstag 21.8.2004 Abflug von Australien

Rückflug über Singapur nach Frankfurt.

Machten noch einen kleinen Spaziergamg. Werden um 14:00 Uhr vom Hotel abgeholt. Der Flug geht um 15:10 Uhr. Kommen jetzt mit den anderen von der Gruppe am Flughafen wieder zusammen. Alle kommen sehr spät, da sie am Flughafengelände mit Bussen erst hertransportiert wurden. Sie waren alle sehr ärgerlich. Planmäßiger Abflug bis Singapur.

29. Tag: Sonntag 22.8.2004 Ankunft in Frankfurt

Am Morgen Ankunft in Frankfurt und Bahnreise nach St. Pölten.

Wir würden sofort wieder nach Australien fliegen! Aber mit einer Einschränkung: Nur mehr Business-Class oder First-Class.

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