APULIEN (04/2016)

APULIEN (04/2016)

Apulien – Land der Trulli und Olivenhaine

Der Absatz des Stiefels ist eine zauberhafte Region, ein Landstreifen im Meer mit einer großen Auswahl an zauberhaften Küsten für jeden Geschmack. Hier gibt es traumhafte Orte wie Alberobello, Cisternino, Otranto, Ostuni, Matera oder Altamura mit engen, labyrinthartigen, verzweigten Gassen. Sie können ohne Probleme von der Schönheit her mit den Orten der Toskana mithalten. Städte wie Bari, Lecce und Martina Franca sind ebenfalls wunderschön, verlieren aber aufgrund der Größe das gemütliche, präsentieren sich dafür aber als herausgeputzte Barrockstädte.

Das und vieles mehr haben wir schon öfter gehört. Grund genug um es selbst zu erfahren. Daher haben wir eine Woche Urlaub in Apulien gebucht. Und obwohl Apulien für traumhafte Strände und türkisblaues Meer bekannt ist, werden wir keinen Badeurlaub machen. Wir machen Sternfahrten quer durchs Land. Auch einen kleinen Abstecher nach Matera in der benachbarten Region Basilikata ist geplant.

TORRE CANNE – LECCE – OTRANTO – OSTUNI – MARTINA FRANCA – CISTERNINO – ALBEROBELLO – ALTAMURA – MATERA – CASTELLANA GROTTE – MONOPOLI – POLIGNANO A MARE – BARI – TRANI

Reiseverlauf

Tag 1 / WIEN – BRINDISI – TORRE CANNE

Charterflug von Wien nach Brindisi und anschließend Fahrt zum Hotel Del Levante im ca. 45 km von Brindisi entfernt gelegenen kleinen Küstenort Torre Canne. Über den Ort selbst ist nicht viel zu sagen. Klein und fast menschenleer. Geisterstadtartig. Lag aber sicher daran, dass die Saison erst später, so Mitte oder Ende Mai, losgeht. Das Hotel Del Levante können wir wirklich wärmstens empfehlen. Da gab es nichts zu bemängeln. Außer es ist überbucht. Und das Vergnügen hatten wir. Eine Nacht mussten wir ins „nahegelegene“ Schwesternhotel Sierra Silvana ausweichen. Es war zwar nicht ganz so schön, aber wir haben es überlebt, der Reiseveranstalter hat sich erkenntlich gezeigt und auch das Hotel Del Levante hat uns eine Flasche Wein ins neue Zimmer gestellt. Was will man mehr.

Tag 2 / LECCE – OTRANTO

Wer sich mit Barock schwer tut, der sollte Lecce meiden. Hier gibt es einen Überfluss an Putten, steinernen Tieren und Pflanzen und eine Vielfalt von Symbolen und Ornamenten. Beim Durchstreifen der Stadt war immer wieder ein Blick nach oben sehr empfehlenswert. Die vielen Verzierungen und Ornamente waren eine Augenweide. Die Stadt prahlt regelrecht mit ihren aus honigfarbenen Tuffstein erbauten Gebäuden. Wunderschöne Kirchen und herrliche Barockgebäude haben Lecce die Beinamen „Florenz des Südens“ oder auch „Florenz des Barock“ gegeben. Von erlesenen Barockbauten wird die harmonische Piazza del Duomo umsäumt. Der Dom hat besonders prächtige Fassaden und einen hohen Glockenturm. An den Dom schliessen der Bischofspalast und der Seminarpalast an. Unbedingt zu besichtigen ist das an der Piazza Sant’Oronzo liegende römische Amphitheater und nebenan das Castello Carlo V.

Weiter ging es nach Otranto, eine der reizvollsten Städte Apuliens. Am Hafen angekommen machten wir uns sofort auf den Weg zur Kathedrale. Quer durch die Altstadt, vorbei an der Festung Castello Aragonese und durch enge Gassen. In der Kathedrale Santa Annunziata besichtigten wir den berühmten Mosaikfußboden. Das Mosaik bedeckt eine Fläche von 57 × 28 m, also 1596 m² und stammt aus dem Jahre 1166. Es ist das einzige fast vollständig erhaltene Mosaik aus dieser Zeit. Insgesamt sind in diesem Mosaik über 700 einzelne Geschichten abgebildet. Danach hatten wir noch genug Zeit langsam und gemütlich durch die Altstadt zu schlendern, die weißgetünchten verwinkelten Häuser und die schmalen hohen Gässchen die den historischen Stadtkern prägen, zu genießen. Und auch noch die Festung Castello Aragonese konnten wir besichtigen.

Tag 3 / OSTUNI – CISTERNINO – ALBEROBELLO

Ein Höhepunkt an diesem Tag sollte die Fahrt ins Landesinnere nach Alberobello sein. Ich sag’s gleich. Es kam anders als geplant. Als Erstes besuchten wir Ostuni – die weiße Stadt. Der Ortskern liegt auf drei Hügeln und ist bekannt für seine charakteristischen, mit weißem Kalk gestrichenen Häuser. Vom Busparkplatz gingen wir bis zur Piazza della Libertà hoch. Dieser recht große Platz trennt die eigentliche Altstadt von der Neustadt. Dort befindet sich in einem ehemaligen Kloster das Rathaus der Stadt und die barocke Oronzo-Säule. Von hier wanderten wir den Hügel wieder runter und hatten dadurch einen besonders schönen Blick auf die typischen weiß gekalkten Häuser und die von weitem sichtbaren Außenmauern der Altstadt. Danach machten wir uns zur Cattedrale di Santa Maria Assunta auf – natürlich wieder bergauf. Die Fassade der Kirche vereint Spätromanik, Gotik und Renaissance. Bemerkenswert ist auch die Fensterrose mit 24 Säulen, im äußeren Einfassungsband sind die zwölf Apostel dargestellt, in der Mitte Christus. Nach der Besichtigung der Kathedrale machten wir noch einen Streifzug durch die engen, steilen, mit Treppen durchzogenen Gassen, ehe wir wieder rauf zur Piazza della Libertà und danach wieder runter zum Parkplatz wandern.

Anschließend fuhren wir zu einer Käserei in der Nähe von Cisternino und verkosteten den berühmten Mozzarella. Auch die vorangegangene Führung bzw. Demonstration der händischen Käseherstellung war äußerst interessant. Danach war der Ausflug nach Alberobello geplant. Aber der Wettergott hatte kein Einsehen. Schon während der Mozzarella-Verkostung hat es zu regnen begonnen. Da jedoch der Wetterbericht keine Besserung, eher eine Verschlechterung angesagt hatte, verlegten wir kurzerhand den Ausflug auf nächsten Tag und fuhren wieder zurück ins Hotel.

Tag 4 / MARTINA FRANCA – CISTERNINO – ALBEROBELLO

Fahrt über Locorotondo (der geplante Fotostopp musste leider wegen einer Straßensperre entfallen) in die Barockstadt Martina Franca. Die historische Altstadt liegt innerhalb eines Straßenringes (früher standen hier die Stadtmauern). Am nordöstlichen Ende der Altstadt, liegt an der dreieckigen, mit Palmen gesäumten Piazza Roma der Palazzo Ducale, der heute das Stadtparlament beherbergt. Davor, noch außerhalb der Stadtmauern, liegt die Piazza XX Settembre mit der Porta di San Stefano. Durch die enge Via Vittorio Emanuele gelangten wir zur Piazza Plebiscito mit Dom San Martino. Die Fassade des Doms gilt als Meisterwerk apulischen Barocks. Angrenzend an den Dom erstreckt sich die Piazza Plebiscito mit dem Palazzo dell’Università, dem früheren Sitz des Stadtparlaments mit Uhrturm. Wiederum angrenzend die halbrunde Piazza Maria Immacolata mit ovalem Arkadengang, in dem früher täglich Markt abgehalten wurde.

Weiterfahrt in die Nähe von Cisternino zur Olivenölmühle Azienda Agricola Biologica IL Frantolio DI D’amico Pietro. Hier wurden uns die unterschiedlichen Herstellungsarten von Olivenöl erklärt. Anschließend konnten wir die verschiedensten Öle verkosten und natürlich auch kaufen. Doch das war nicht die einzige Verkostung des Tages. Wir fuhren keine 4 km weiter zur nächsten Verkostung, der Weinkellerei Upal Cantina Sociale Cisternino. Als Österreicher kennt man ja Weinkellereien und Weinverkostungen. Und hier war es auch nicht anders. Einzige Ausnahme war die Art wie sich Einheimische den Wein abholen. Sie kommen mit Plastikflaschen oder Kanister und zapfen sich den Wein wie bei uns den Benzin an der Tankstelle. Wirklich originell. Und weil wir an diesem Tag noch nichts zu trinken und essen bekommen haben, fuhren wir wieder nicht weit nach Pezze di Greco zu einem Gutshof, der Masseria Priore und essen unzählige Gänge an Vor-, Haupt- und Nachspeisen. Und dazu gab es natürlich wieder Wein aus Apulien.

Am Nachmittag besuchten wir endlich Alberobello. Die Stadt ist vor allem durch ihre Kegelbauten, der sogenannten Trulli (Einzahl Trullo) berühmt, die nach dem Vorbild der Bauweise von Hirtenhütten in dieser Gegend entstanden. Hier gibt es einen Stadtteil mit bis zu 1000 Trulli. Darum gehört der Ort seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Trulli gibt es nicht nur in Alberobello selber, sondern auch im Umland, doch hier treten sie massiert auf. Trulli sind zumeist runde, aber auch auf rechteckigem Grundriss errichtete, weiß gestrichenen Bauten mit charakteristischen Kegeldächern aus Kalksteinplatten, die ohne Mörtel aufeinander geschichtet und mit ungelöschtem Kalk getüncht sind. Ohne Mörtel deshalb, weil früher nur für gemauerte Häuser Steuern erhoben wurden. Selbst die Kirche ist im Trulli-Stil erbaut. Hin und wieder besteht die Möglichkeit Terrassen zu besteigen und die Trulli von oben zu betrachten. Sollte man unbedingt machen – da tun sich ungeahnte Ausblicke auf. Einige Dächer der Trullis sind mit Symbolen gemalt und man glaubte, dass diese Symbole das Haus und seine Bewohner gegen den „bösen Blick“ schützten. Man unterscheidet drei Kategorien: primitiven Symbole – christlichen Symbole – Zaubersymbole.

Tag 5 / ALTAMURA – MATERA

An diesem Tag fuhren wir als Erstes nach Altamura. Schon auf der Hinfahrt haben wir viel vom Stauferkönig Friedrich II. gehört (aber leider auch wieder vergessen). Nur das Allerwichtigste blieb hängen. Und zwar hatte der Stauferkönig im 12. Jahrhundert beschlossen, der aussterbenden Stadt mit dem Bau des Domes im Stadtkern wieder Bedeutung zu verleihen. Er hatte auch Griechen, Sarazenen, Juden und Römer eingeladen, sich in Altamura niederzulassen, um die Gegend mit ihrem Können und ihrer Kultur zu bereichern. Zum Dank wird jährlich das Federicus-Fest, ein Mittelalterfest, abgehalten. Und als wir an der Piazza Zanardelli ankamen, sahen wir noch den Fahnenschmuck des kürzlich stattgefundenen Fest. Die wichtigste Sehenswürdigkeit von Altamura ist natürlich die Cattedrale S. Maria Assunta. Genauso berühmt wir der Dom und das Mittelalterfest ist auch das dort hergestellte Brot, das Pane di Altamura. Es wird ausschließlich aus Hartweizenmehl hergestellt und ist neben seinem Geschmack und seiner Bekömmlichkeit, wegen seiner längeren Haltbarkeit berühmt. Kurz vor der Weiterfahrt haben wir noch eine Bäckerei „überfallen“ und das Fladenbrot Focaccia verkostet. Dank Hefeteig wird das Fladenbrot luftig leicht, Olivenöl sorgt für ein knuspriges Äußeres und Tomaten, Salbei und Rosmarin bringen das feine mediterrane Aroma mit. Sie gilt als Vorgängerin der Pizza. Unbedingt probieren!

Unser nächstes Ziel war die malerische Felsenstadt Matera, deren mittelalterlicher Stadtteil zu den faszinierendsten in ganz Italien gehört. Doch Vorsicht, Matera gehört nicht zu Apulien sondern zur Region Basilikata. Aber wenn man schon so nahe ist, sollte man unbedingt den Abstecher machen. Die Stadt liegt auf der karstigen Hochebene der Murgia oberhalb des tief eingeschnittenen Tals des Gravina di Matera. Die in weichen Tuffstein gegrabenen Wohngrotten und Höhlenkirchen gehören seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe und haben uns sehr beeindruckt. Bei einem Spaziergang auf der „Strada Panoramica dei Sassi“ hatten wir einen wunderbaren Ausblick auf die Häuser- und Höhlenlabyrinthe. Um die Gebräuche und Sitten der Einwohner der Sassi besser zu verstehen, besuchten wir die Storica Casa Grotta di vico Solitario, eine typisch eingerichtete Felsenwohnung mit Möbelstücken und Werkzeugen aus jener Zeit. Es ist unvorstellbar wie Familien in so beengten Verhältnissen wohnen konnten (sogar die Tiere wie Pferd oder Esel lebten mit drinnen). Wir waren uns auf jeden Fall einig: das Leben in den Felsen war sicher alles andere als gemütlich oder romantisch. Auch sehr interessant war die Besichtigung der Felsenkirche Santa Lucia alle Malve. Leider durften wir in der Kirche nicht fotografieren.

Tag 6 / CASTELLANA GROTTE – MONOPOLI – POLIGNANO A MARE

Nach dem Frühstück Fahrt zu den Tropfsteinhöhlen von Castellana Grotte, dem weitläufigsten Grottensystem in ganz Italien. Ein Naturschauspiel der Extraklasse. Über Jahrtausende hat sich das Wasser durch unzählige Spalten und Risse in die Tiefe gegraben, das Gestein ausgehöhlt und in bis zu 60 m hohen Gewölben die traumhaften Stalagmiten und Stalaktiten geschaffen. In der Höhle herrschen konstant ca. 50°. Es werden grundsätzlich zwei geführte Wanderungen angeboten (1,75 km – 1 h, 3 km – 2 h). Wir haben die kürzere gewählt, hatten wir doch an dem Tag noch einiges vor. Es hat dann doch etwas länger gedauert. Eine scheinbar unendlich große Gruppe englischer Kreuzfahrtschifftouristen ist noch vor uns in die Grotte. Da haben wir gerne etwas gewartet, sonst hätten wir außer den Inselbewohnern nichts von der Höhle mitbekommen.

Danach Weiterfahrt zur lebendigen Hafenstadt Monopoli. Bitte nicht mit Monopoly verwechseln. Die Stadt hat zwar keine so teuren Straßen und Plätze, aber es lohnt sich trotzdem sie zu besuchen. Dafür gibt es viel italienisches Flair und viel Meer, ganz umsonst. Der Hafen wird von der mächtigen Festung Castello Carlo V bewacht, die auch zu den wenigen Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt. Dazu zählt natürlich auch die barocke Kathedrale Maria Santissima della Madia. Wir sind durch die überraschend schöne Altstadt, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, gewandert, haben die Kathedrale besichtigt, kleine verwinkelten Gässchen und verspielt eingerichtete Geschäfte bewundert, ehe wir wieder am Hafen angelangt sind.

Nach dem Mittagessen fuhren wir zu dem bei den Einwohnern von Bari sehr beliebten Ausflugsort Polignano a Mare. Das mit guten Grund, wie wir an dem sonnigen Tag feststellen durften. Vom Busparkplatz wanderten wir immer der Küste entlang zur Altstadt. Dieser Küstenstreifen ist übersäht mit Grotten, in einer befindet sich sogar ein Fischrestaurant. Bei einem Rundgang durch das historische Zentrum von Polignano konnten wir uns davon überzeugen, dass der Ort alle Klischees erfüllt, die man von einer Küstenstadt am Mittelmeer erwartet. Und wie jeder andere Tourist, blieben auch wir auf der römischen Brücke Lama Monachile stehen, welche die malerische und viel fotografierte Bucht Cala Porto von Polignano a Mare überspannt. Klick, klick. Wer kann einem solchen Postkartenmotiv schon widerstehen?

Tag 7 / BARI – TRANI

Der letzte Tag, abgesehen vom Heimreisetag, führte uns endlich in die Hauptstadt Apuliens, Bari. Die hübsche Hafenstadt ist eine der größten Universitätsstädte Italiens und ein wichtiger Fährhafen. 1087 wurden die Gebeine des heiligen Nikolaus von Myra nach Bari gebracht. Der Heilige ist seither in Italien auch als Nicola da Bari bekannt. Zu seinen Ehren feiert Bari jedes Jahr vom 7. bis 9. Mai, dem vermutlichen Tag der Ankunft, ein großes Fest. Die Straßen und Plätze werden geschmückt. Erster Fixpunkt der Stadtbesichtigung war natürlich die Basilica San Nicola. Was die Basilica so berühmt macht, sind die Reliquien vom Heiligen Nikolaus von Myra, welche die Baresen in einem Raubzug erbeuteten und nach Bari schafften. Die Gebeine befinden sich in der Krypta und im linken Seitenschiff der Basilika steht eine Statue des Sankt Nikolaus. Sie wird bei den alljährlichen Feierlichkeiten in einer Prozession von der Basilika bis zum Hafen getragen. Eine weitere sehenswerte Kirche stellt die Cattedrale di San Sabino mit ihrer barocken Krypta dar. Bevor wir zum Abschluß unseres Stadtrundgangs die Stauferstele an der Westseite des Kastells Castello Svevo di Bari besichtigten, liefen wir noch durch die sogenannte „Nudelstraße“. Hier konnten wir den Frauen bei der Nudelzubereitung beobachten.

In Trani angekommen machten wir zuerst einmal Mittagspause in einem guten Lokal am Hafen. Gestärkt mit einigen kleinen Häppchen und einem guten Glas Bier starteten wir mit der Besichtigung der herrlichen normannischen Cattedrale San Nicola Pellegrino aus dem 13. Jahrhundert. Sie gilt als eine der schönsten Kirchen Apuliens und erhebt sich majestätisch auf der Landzunge, die im Norden den Hafen begrenzt. Ihre Front zeigt auf das Stauferkastell, die drei Apsiden aufs Meer hinaus. Unter der Kathedrale liegen noch zwei Vorgängerkirchen, die Grabkirche San Leucio und die Kirche Santa Maria. Im ehemaligen jüdischen Viertel am Hafenbefindet sich die Sinagoga Scolanova. Nach der Vertreibung der Juden unter der spanischen Herrschaft im 17. Jahrhundert wurde der Bau als christliche Kirche mit dem Namen Santa Maria di Scolanova verwendet. Seit 2005 dient sie den jüdischen Einwohnern Tranis wieder als Synagoge. Als Abschluß der Stadtbesichtigung durchquerten wir noch die Villa Communale, den am Meer gelegenen Stadtpark von Trani. Der Park mit mediterranen Bäumen, Alleen, Brunnen und Wasserspielen ist mit Denkmälern, Skulpturen und antiken Fundstücken ausgestattet, darunter sechs Meilensteine der antiken Via Traiana.

Tag 8 / TORRE CANNE – BRINDISI – WIEN

Ciao! Bella Italia!

FAZIT

Weiße Städte, umgeben von Frühlingswiesen, uralte Olivenhaine, kristallklares Meer, Trulli und prächtige Kirchen – das und noch viel mehr bedeutet Apulien

Schon alleine Alberobello lohnt eine Reise nach Apulien, der Ort ist nicht nur hübsch, die besondere Atmosphäre verzaubert jeden Besucher. Genauso das Itriatal „Valle d’Itria“. Es wird nicht umsonst das „Herzen Apuliens“ genannt. Dieses Gebiet umfasst verschiedene Städtchen die da sind: Alberobello, Castellana Grotte, Martina Franca, Locorotondo, Cisterino und Ostuni.

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Einer von 50 – 60 Millionen Olivenbäumen in Apulien

One thought on “APULIEN (04/2016)

  1. Helga & Gerhard Füllerer

    Hat uns sehr gut gefallen!

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